Udo Voigt – Einer für Deutschland

In diesem Buch berichtet Voigt aus erster Hand über seine Erlebnisse auf der europäischen und internationalen Bühne. Er erläutert seine Standpunkte zu wichtigen politischen Fragen wie Meinungsfreiheit und Souveränität, Asyl-Krise und Terrorismus, Lohndumping, Waffenrecht und Medienvielfalt.

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Beschreibung

Einer für Deutschland –

Als Europaabgeordneter in Straßburg und Brüssel

Die Europawahl vom 25. Mai 2014 markiert eine Zäsur. An diesem Tag ging ein Fünftel der Sitze im Europäischen Parlament an nationale oder EU-kritische Kräfte. Eine herausgehobene Position nimmt unter ihnen der bislang einzige deutsche NPD- Abgeordnete ein, dem 300.815 deutsche Wählerinnen und Wähler ihr Vertrauen schenkten.

In diesem Buch berichtet Voigt aus erster Hand über seine Erlebnisse auf der europäischen und internationalen Bühne. Er erläutert seine Standpunkte zu wichtigen politischen Fragen wie Meinungsfreiheit und Souveränität, Asyl-Krise und Terrorismus, aber auch zu Themen wie Lohndumping, Waffenrecht und Medienvielfalt. Dabei nimmt Voigt kein Blatt vor den Mund, kritisiert Feigheit und Verlogenheit des politischen Establishments und läßt keine Zweifel daran, wer an der desaströsen Situation Deutschlands wie Europas schuld ist.

Der Verfasser des vorliegenden Bandes ist souverän genug, auch Gegner zu Wort kommen zu lassen – aber auch sie können nicht umhin, dem Frontmann der NPD im Europaparlament Fleiß, Disziplin und Professionalität zu attestieren. Ein erneuter Parlamentseinzug 2019 steht deshalb zu hoffen. Dieses Buch ist der Rechenschaftsbericht eines deutschen Patrioten und bekennenden Europäers – überzeugend, reich an Erlebnissen und politischen Einsichten. Ein wichtiges Buch in bewegter Zeit!

Der Autor:

Udo Voigt, geboren 1952 in Viersen (Rheinland), absolvierte zunächst eine dreijährige Lehre im Metallflugzeugbau, bevor er an der FH Aachen zwei Semester Luft- und Raumfahrttechnik studierte.

1972 erfolgte die Einberufung zur Bundeswehr, wo er sich für einen zwölfjährigen Dienst als Zeitsoldat verpflichtete. Voigt absolvierte unter anderem eine zweijährige Offiziersausbildung in der Luftwaffe und eine 15monatige Fachausbildung an der Raketenschule der Luftwaffe in El Paso (Texas). Des weiteren versah er sechs Jahre Dienst in der Truppe, zu-nächst als Feuerleitoffizier einer Flugabwehrraketen-Batterie, dann als Kampfführungsdienst-Offizier eines FlaRak-Bataillons. Aufgrund seiner Mitgliedschaft in der NPD, der Udo Voigt 1968 beigetreten war, wurde er nicht als Berufsoffizier übernommen, zumal er sich bei seinem Antrag auf Übernahme als Berufssoldat geweigert hatte, eine ihm vom MAD vorgelegte Austrittserklärung zu unterschreiben.

Im Februar 1987 beendete Voigt ein zehnsemestriges Studium an der Hochschule für Politik der Ludwig-Maximilians-Universität mit dem Diplom (Grad: Diplomaticus scientiae politicae Univ.). Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit «Deutschland-Theorien der Bundesregierungen nach der Ostvertragspolitik unter besonderer Berücksichtigung der Souveränitätsproblematik«.

Zunächst sollte der Titel »Die nichtsouveräne Bundesrepublik« lauten. Die Änderung wurde notwendig, nachdem der Syndikus der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität, Professor Laufer, das Thema mit den Worten »Da die Bundesrepublik mit den Pariser Verträgen von 1955 die volle Souveränität erlangte, kann ein solches Thema nicht Inhalt einer wissenschaftlichen Arbeit sein« abgelehnt hatte. Es war dann Professor Dieter Blumenwitz, bei dem Udo Voigt sein Diplom ablegte, zu verdanken, daß er nach einer kosmetischen Änderung des Titels vollinhaltlich die in der Tat vorhandenen Souveränitäts-Defekte wissenschaftlich belegen konnte.

Dem Studenten Udo Voigt war Professor Blumenwitz als aufrechter Verfechter deutscher Interessen bekanntgeworden. So führte Blumenwitz in den siebziger Jahren vor dem Bundesverfassungsgericht einen erfolgreichen Prozeß gegen die sozialliberale Regierung. Sein dort errungener Erfolg zwang die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD und ZDF damals dazu, auf den Wetterkarten Deutschland nicht länger in den BRD-Grenzen, sondern in den Grenzen des Deutschen Reiches vom 31. Dezember 1937 zu zeigen.

Nach den 1972 vollzogenen Annäherungen der SPD-/FDP-Regierung an die DDR und Polen mit dem Ergebnis der »Verzichtsverträge« wie dem Grundlagenvertrag mit der DDR wurde der Professor zum Gutachter für ein Normenkontrollverfahren bestellt, das die CSU dann gegen diese »Schandverträge« viel zu spät einreichte. Voigt fühlte sich daher geehrt, als sich Professor Blumenwitz, dem seine NPD-Aktivitäten bekannt waren, bereit erklärte, ihn bei der Erstellung seiner Diplomarbeit zu begleiten.

2001, Voigt war inzwischen Parteivorsitzender, stellte sich dann allerdings eine erste Enttäuschung ein: Nach der Eröffnung des Verbotsverfahrens rief er Prof. Blumenwitz an und bat ihn um einen Termin. Dieser freute sich zunächst und fragte Voigt, wie es ihm denn jetzt so ergehe. Als Voigt dem Professor dann aber den Grund seines Anrufs mitteilte, reagierte dieser frostig. Voigt hatte ihn darum gebeten, in dem Verfahren ein Gutachten für die NPD zu erstellen, das vor dem Bundesverfassungsgericht Verwendung finden sollte. Daraufhin folgte ein längeres Schweigen, ehe der Professor die Gegenfrage stellte, ob Voigt denn nicht wisse, daß er für die Bayerische Staatsregierung arbeite. Da könne er doch kein Gutachten gegen seinen Arbeitgeber erstellen. Blumenwitz beendete daraufhin den Kontakt zu Voigt.

Seit den siebziger Jahren hatte er zahlreiche Parteiämter auf allen Ebenen inne. Von 1986 bis 1993 war Udo Voigt Leiter des Amtes Bildung im Nationaldemokratischen Bildungszentrum in Iseo (Oberitalien). Von 1996 bis 2011 bekleidete er das Amt des NPD-Parteivorsitzenden. Von September 2006 bis Juni 2014 war er Abgeordneter der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick. Von Februar 2012 bis Oktober 2016 war er stellvertretender Landesvorsitzender der Berliner NPD. 2014 zog er in das Europaparlament ein. Udo Voigt ist Ehrenbürger von El Paso (Texas).

Europa Terra Nostra e.V., Berlin 2018. 280 S., Hardcover.

1 Bewertung für Udo Voigt – Einer für Deutschland

  1. Aarne Bittner
    5 von 5

    :

    Der Staatsmann

    Das, was mir das zweite Buch unseres Europaabgeordneten Udo Voigt von Anfang an deutlich gemacht hat, ist, hier ist jemand, der wirklich Politik betreibt. Jemand, der sich nicht nur der zur Zeit auf europäischer, sondern auch der auf nationaler Ebene wichtigen Themen annimmt, sie im EU-Parlament zur Sprache bringt, und das, ohne sich dabei in den vielen kleinen Aufregern und Skandalen zu verlieren, die uns allen so viel Zeit stehlen. Nein, Udo Voigt widmet sich den großen Themen, denen mit Tragweite, bringt sie in seinen Beiträgen immer wieder auf den Punkt und bleibt auch dann am Ball, wenn die bundesdeutsche Politik- und Medien-Karavane schon längst weitergezogen ist. So zum Beispiel der Fall Syrien, die Nicht-Souveränität Deutschlands oder die Verfolgung von Systemkritikern „im freiesten Deutschland, das es je gab“. Man kann sich darauf verlassen, daß Udo Voigt seinen Standpunkt durch seine Redebeiträge im Plenum oder durch Eingaben an die Kommission deutlich macht, und das sehr zum Leidwesen der dort versammelten Eurokraten, wie er zu berichten weiß.
    Da ich die Arbeit unseres Europaabgeordneten seit vielen Jahren in den sozialen und alternativen Medien verfolge, waren mir die meisten der in seinem Buch „Einer für Deutschland“ zusammengefaßten Themen zwar bekannt, ich kann aber trotzdem die Lektüre jedem, der an Politik und unserer Partei interessiert ist, nur von ganzem Herzen empfehlen. Auch um sich bewußt zu werden, welche enorm wichtige Arbeit Udo Voigt dort bei der EU für unsere Sache leistet. Und ich kann auch sagen, daß das Buch bei mir nicht nur ein ganz neues Bewußtsein für das ach so ferne Brüssel geweckt hat, sondern mir auch einen spürbaren Motivationschub für den anstehenden Wahlkampf zur Europawahl 2019 bescherte. Denn das, was dort in Brüssel geschieht, ist alles andere als unwichtig, und daß „unser Mann in Europa“ erneut ins Parlament einziehen muß, erst recht nicht; das haben mir die Ausführungen von Udo Voigt deutlich gezeigt.
    Den Einstieg in die Thematik der bisherigen Tätigkeit von Udo Voigt in Brüssel und Straßburg macht einen das Buch sehr leicht, nicht nur durch drei einleitende Vorworte von Dan Eriksson (Europa Terra Nostra), Bruno Gollnisch (MdEP Frankreich) und Frank Franz (NPD), sondern auch durch Gastbeiträge und die Vorstellung der Organisationen, mit denen Udo Voigt zusammenarbeitet, sowie seiner Mitarbeiter, so daß man als Leser gleich gründlich erfährt, mit wem man es im weiteren Verlauf zu tun hat.
    So schildert Lutz Dessau in zwei Beiträgen zum einen den Ablauf einer Dienstbesprechung, die der Europaabgeordnete mit seinem Mitarbeiterstab hält („kurz und knackig“), und des weiteren gibt er uns mittels eines stimmungsvollen Berichtes Einblick in das Programm, das die Besuchergruppen interessierter Bürger in Brüssel erwartet, die der Abgeordnete dort regelmäßig empfängt. Auch werden die Arbeit des Parteienzusammenschlusses „Alliance for Peace and Freedom“ und der Stiftung „Europa Terra Nostra“ ausführlich dargelegt.
    Derart gut mit Vorabinformationen ausgestattet, kann man sich als Leser dann der beachtlichen politischen Arbeit zuwenden, mit der Udo Voigt bisher auf sich aufmerksam gemacht hat. Dabei widmet sich der Autor detailreich dem Thema „Russland“, berichtet von seiner Teilnahme an einem Kongreß in St. Petersburg, geht auf die berühmten Äußerungen des russischen Präsidenten zur Souveränität Deutschlands ein und macht sich Gedanken über die Beziehungen unseres Landes zu Russland im Lichte der EU-Sanktionen und der geopolitischen Bestrebungen der USA.
    Daran anschließend richtet Udo Voigt seinen Blick auf den Mittleren Osten. Zweimal besuchte er Syrien in den Jahren 2015 und 2016, um sich ein eigenes Bild der Situation vor Ort zu machen und läßt uns nun teilhaben an seinen vielen Begegnungen mit hochrangigen Persönlichkeiten und an den Erkenntnissen, die er aus diesen Reisen gewonnen hat. Mir persönlich bedeutet besonders der Einsatz von Udo Voigt für Syrien enorm viel, denn er legt nicht nur offen, wie sehr wir von der Politikelite und den Medien belogen werden, sondern auch, daß deutsche Interessen nicht an der Landesgrenze enden und daß man als Nationalist freundschaftliche Beziehungen zu arabischen Ländern unterhalten kann. Selbst für den Iran findet der Autor an anderer Stelle lobende Worte. So daß ich sagen muß, Udo Voigt legt eine Differenziertheit und Sachlichkeit an den Tag, die ich nicht hoch genug loben kann.
    An das Kapitel „Syrien“ schließt sich in Udo Voigts Buch unvermeidlich das für Europa zur Zeit wichtigste Thema „Flüchtlinge“ an. Seien es der Türkei-Deal, der „Asylanten“-Tsunami, die Silvesterexesse 2015/16 und die standhafte Haltung der meisten mitteleuropäischen Länder gegenüber den EU-Plänen einer Verteilung der einströmenden Abenteurer auf alle EU-Länder, man kann sich einer fundierten Stellungnahme des Autors gewiß sein. Und selbstverständlich ist auch, daß er die Verantwortlichen und ihre Machenschaften in EU und Bundestag beim Namen nennt. Auch wenn manche der behandelten Themen nun schon einige Jahre zurückliegen, sie haben an Aktualität und Brisanz nichts eingebüßt, besonders nicht für die Bundesdeutschen, und es ist Udo Voigt zu danken, daß er sie uns hier nochmals in ihrer Komplexität vor Augen führt und erläutert.
    Das Buch schließt mit einem Exkurs zur angeblichen Meinungsfreiheit in Europa und Deutschland anhand der Beispiele „Goldene Morgenröte“, Horst Mahler und dem „Aktionsbüro Mittelrhein“. Das Buch beinhaltet außerdem zahlreiche Fotografien (davon 16 Seiten farbig), sowie einen Anhang mit Dokumenten.

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